Hauptstädte und -filme

Veröffentlicht auf von Chaosdada

Ich bin nicht so recht mit den aktuellen Filmen über die ich etwas schreiben wollte nachgekommen, dafür lade ich gerade etliche Urlaubsbilder hoch (aus New York, Dublin, und Madrid, dazu noch ein paar vom Sears Tower in Toronto und von den Niagarafällen). Ursache für mein Unvermögen war, dass ich mich im Zeitraum, in dem ich reichlich Gelegenheit zum schreiben gehabt hätte, in meiner alten Heimat Lingen(Ems) befand, einer Art filmischen Diaspora in der weder The Wrestler noch Gran Torino lief, geschweige denn ein 3D-Kino vorhanden war (für Reise zum Mittelpunkt der Erde). Die Filme habe ich mittlerweile nachgeholt; die ersten beiden sind erwartungsgemäß sehenswert (wobei mir The Wrestler noch etwas besser gefiel), letzterer nur wegen seiner Eigenschaft ein 3D-Realfilm zu sein, sonst ist er ziemlich erbärmlich.

Aber diese Eigenschaft ist famos. Nicht zu unrecht wird der großflächige Sprung von 2 zu 3D, der lange Zeit sträflich vernachlässigt, doch nun mit neuer Technologie wohl endlich am gelingen ist, als ähnlich groß angesehen wie der von Schwarzweiß- zu Farbfilm. Im Prinzip ist es für den Zuschauer wie Theater, aber mit Großaufnahmen, besseren Special Effects und ohne das dümmliche Over-acting.

Wo wir gerade bei Theater sind: Ich habe mir kürzlich das Stück „Mörderische Phantasien“ angesehen, das mittelprächtig ist. Gerade der abschließende Teil dürfte für Krimifreunde sehr unbefriedigend sein (Stichwort: total gekünstelt), auch wenn die allerletzte Szene für mich noch einiges rausreißt, aber ich kann mit Krimis meist eher wenig anfangen.

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